Rekordpreise bei Gold, Silber und Kupfer, aber Minenaktien machen weltweit nur rund ein Prozent der Portfolios aus. Tobias Tretter erklärt, warum der Rohstoffsektor trotz hoher Volatilität noch am Anfang steht.
Die Commodity Capital, gegründet im Jahr 2009, ist ein unabhängiger, von der FINMA regulierter Vermögensverwalter mit Sitz in Zug, der sich auf globales Asset Management im Rohstoffbereich spezialisiert hat. Die Fonds verfolgen eine aktive Managementstrategie und konzentrieren sich auf Chancen in den Rohstoffmärkten, ohne sich an Benchmarks oder Indizes zu orientieren.
Die Expertise des Portfolio-Management-Teams liegt in der wirtschaftlichen und geologischen Analyse von Rohstoffprojekten, mit einem besonderen Fokus auf Junior- und Explorationsbergbauunternehmen. Mit jahrelanger Erfahrung und Fachwissen wird das Team von einem globalen Netzwerk aus Geologen, Maklern und Branchenführern unterstützt. Dieses Netzwerk gewährleistet direkten Zugang zu internationalen Rohstoffmärkten und ermöglicht die Identifizierung einzigartiger Investitionsmöglichkeiten.
Als Unterzeichner der UN-Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren (PRI) berücksichtigen wir Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) in unseren Strategien, mit dem Fokus auf nachhaltige Wertschöpfung und effektives Risikomanagement.
Hohe Expertise – Transparenz – Flexibilität – Konsequentes Controlling
Transparente, nachhaltige, innovative und einzigartige Produkte. Dafür steht die Commodity Capital AG. Wir sind Ihr Partner im Rohstoffbereich.
Wir informieren Sie über Entwicklungen am Rohstoffmarkt, Minengesellschaften, News rund um die Fonds sowie aktuelle Termine von Webinaren, Vorträgen und Roadshows.
Rohstoffminen sind über die ganze Welt verteilt. Ob Südamerika, Australien oder auch Europa, man findet in jedem Teil der Erde Rohstoffe in großer Vielfalt. Wir sind bei den Minen in der Welt vor Ort.
➡ WEBINAR VERPASST? | Volatilität auf den Rohstoffmärkten: Warum Minenaktien trotz Rekordpreisen noch am Anfang stehen
Rekordpreise bei Gold, Silber und Kupfer, aber Minenaktien machen weltweit nur rund ein Prozent der Portfolios aus. Tobias Tretter erklärt, warum der Rohstoffsektor trotz hoher Volatilität noch am Anfang steht.
Gold, Silber und Kupfer notierten zuletzt auf Rekordständen, gleichzeitig schwanken die Märkte so stark wie lange nicht. Bewegungen von 20 Prozent nach oben und wieder nach unten innerhalb eines Monats sind aktuell keine Seltenheit. Dabei machen Minenaktien weltweit noch immer nur rund ein Prozent der Portfolios aus, und die Angebotsseite wird immer enger: In den 1990er Jahren wurden 116 neue Kupfervorkommen entdeckt, zwischen 2020 und 2024 waren es gerade einmal sechs.
Ist die hohe Volatilität ein Warnsignal oder der Auftakt zu einer langfristigen Neubewertung des gesamten Rohstoffsektors?
Tobias Tretter, Fondsmanager und Mitgründer der Commodity Capital AG, gibt ein Update zur aktuellen Marktlage. Er zeigt, warum steigende Zinsen, eine mögliche neue Inflationswelle und die anhaltenden Goldkäufe der Notenbanken für Gold sprechen und weshalb Minenaktien trotz Rekordgewinnen und zunehmender Aktienrückkäufe im Verhältnis zum Goldpreis heute ähnlich bewertet sind wie im Jahr 2000. Anschließend geht es um die einzelnen Metalle: warum Silber seit Jahren im Defizit ist und die Produktion trotz Preisanstieg nicht wächst, warum stationäre Batteriespeicher die Lithiumnachfrage stärker antreiben könnten als erwartet und weshalb im Kupfermarkt kaum neue Minen in Sicht sind. Zudem erklärt er, warum sich im Rohstoffsektor langfristig vor allem antizyklisches Investieren auszahlt.
Die Aufzeichnung des Commodity Capital AG Webinars ist hier abrufbar: https://youtu.be/WAlE5FJc2Eg
Rechtlicher Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung oder Anlageempfehlung dar. Bitte konsultieren Sie vor einer Investitionsentscheidung einen qualifizierten Finanzberater und prüfen Sie den offiziellen Prospekt sowie das wesentliche Informationsdokument des Fonds.
Zwischen Sicherheitsbedürfnis und Renditechancen – wie strukturierte Einstiegsstrategien Anlegern den Weg an den Aktienmarkt erleichtern
Wenn Sicherheit den Einstieg blockiert
Viele Anleger wissen, dass ihre Aktienquote zu niedrig ist. Der Einstieg bleibt trotzdem aus, meist nicht aus ökonomischen, sondern aus psychologischen Gründen. Wie ein strukturierter Einstieg über den Rohstoffsektor diese Hürde abbaut, ohne auf Renditechancen zu verzichten, zeigt ein Praxisbeispiel aus der Beratung.
Behavioral Finance statt Börsenlogik
Die langfristige Überlegenheit von Aktien gegenüber den meisten klassischen Anlageformen gilt in der Kapitalmarktforschung als gut dokumentiert. Dennoch zeigt die Beratungspraxis seit Jahren ein anderes Bild: Viele Anleger erkennen zwar die Notwendigkeit einer höheren Aktienquote, scheuen jedoch den konkreten Einstieg.
Dieses Spannungsfeld lässt sich weniger mit ökonomischen als vielmehr mit verhaltenswissenschaftlichen Faktoren erklären. Verlustaversion, Unsicherheit über den "richtigen" Einstiegszeitpunkt und die Furcht vor kurzfristigen Kursrückgängen führen dazu, dass rationale Anlageentscheidungen häufig aufgeschoben werden. Gerade in Deutschland ist diese ausgeprägte Sicherheitsorientierung seit Jahrzehnten ein prägendes Merkmal des Anlegerverhaltens.
Für Finanzberater bedeutet dies, dass nicht allein die Qualität einer Investmentidee über den Beratungserfolg entscheidet. Ebenso entscheidend ist die Frage, wie sich emotionale Einstiegshürden reduzieren lassen, ohne auf die langfristigen Renditechancen des Kapitalmarktes zu verzichten.
Rohstoffe profitieren von strukturellen Wachstumstreibern
Besonders deutlich wird diese Herausforderung im Rohstoffsektor. Dabei sprechen zahlreiche fundamentale Entwicklungen für eine langfristig steigende Bedeutung dieser Anlageklasse.
Die globale Elektrifizierung, der Ausbau erneuerbarer Energien, der wachsende Bedarf an strategischen Metallen für Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Infrastrukturinvestitionen sowie begrenzte Minenkapazitäten sorgen für ein Umfeld, das rohstoffnahen Unternehmen langfristig attraktive Wachstumsperspektiven eröffnet.
Spezialisierte Aktienfonds wie der Commodity Capital Global Mining Fonds (A0YDDD) oder der Structured Solutions Next Generation Resources Fonds (HAFX4V) ermöglichen Investoren eine gezielte Beteiligung an diesen strukturellen Entwicklungen. Dennoch zeigt die Erfahrung aus der Beratungspraxis, dass nicht die Attraktivität des Sektors selbst das größte Hindernis darstellt. Vielmehr stellt sich vielen Anlegern die Frage, ob gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Aktieninvestment ist.
Das eigentliche Risiko ist häufig das Nicht-Investieren
Diese Fragestellung verdeutlicht ein grundlegendes Dilemma privater Kapitalanlage. Während Anleger versuchen, den optimalen Einstiegszeitpunkt abzuwarten, entstehen Opportunitätskosten, die langfristig häufig schwerer wiegen als zwischenzeitliche Kursschwankungen.
Historisch betrachtet wurden größere Vermögenszuwächse selten durch perfektes Timing erzielt, sondern vielmehr durch konsequentes Investiertbleiben über längere Zeiträume. Gleichwohl bleibt das sogenannte Sequenzrisiko – also die Möglichkeit unmittelbar nach dem Einstieg deutliche Kursrückgänge zu erleben – für viele Investoren emotional belastend.
Hier setzt ein strukturierter Investitionsansatz an, der den Zielkonflikt zwischen Sicherheitsbedürfnis und Renditeorientierung entschärfen kann.
Eine Brückenstrategie zwischen Anleihe- und Aktieninvestment
Der Structured Solutions Resource Income Fonds (A2AT4F) verfolgt einen Ansatz, der sich insbesondere für sicherheitsorientierte Anleger eignet. Der Fonds investiert überwiegend in kurz- und mittelfristige Anleihen von Unternehmen aus dem Bergbau- und Rohstoffsektor und ermöglicht damit eine Beteiligung an der Branche bei vergleichsweise moderaterem Risikoprofil als ein reines Aktieninvestment.
Dadurch entsteht eine Art "Brückeninvestment": Anleger partizipieren bereits am Rohstoffsektor, ohne unmittelbar die volle Volatilität eines Aktienportfolios tragen zu müssen.
In Kombination mit einem systematischen Vermögensaufbau kann daraus eine überzeugende Einstiegsstrategie entstehen.
Kapitalmarktpsychologie trifft Portfoliostruktur
Ein Praxisbeispiel verdeutlicht diesen Ansatz.
Bei einer Investitionssumme von 40.000 Euro werden zunächst 25.000 Euro im Structured Solutions Resource Income Fonds angelegt. Parallel investiert der Anleger 15.000 Euro unmittelbar in den Commodity Capital Global Mining Fonds.
Aus dem Resource Income Fonds wird gleichzeitig ein monatlicher Auszahlplan über 250 Euro eingerichtet. Diese Beträge fließen automatisiert als Sparplan in den Aktienfonds.
Aus Portfoliosicht erfüllt diese Konstruktion mehrere Funktionen gleichzeitig.
Der Anleger ist unmittelbar vollständig investiert und muss keine Liquidität ungenutzt auf dem Konto belassen. Gleichzeitig reduziert die sukzessive Umschichtung in den Aktienfonds das subjektiv empfundene Einstiegsrisiko. Durch die regelmäßigen Käufe kommt zusätzlich der Cost-Average-Effekt zum Tragen, wodurch sich Kursschwankungen über den Investitionszeitraum glätten können.
Vor allem aber verändert sich die Aktienquote nicht sprunghaft, sondern kontinuierlich. Für viele Anleger ist genau diese Dynamik psychologisch deutlich leichter nachzuvollziehen als eine sofortige Vollinvestition.
Historische Ergebnisse unterstreichen den Ansatz
Ein Blick auf die historische Entwicklung dieser Modellstrategie zeigt, dass sich der defensive Portfolioanteil zunächst nur langsam reduziert, während die Aktienposition kontinuierlich anwächst.
Die historische Entwicklung dieser Strategie zeigt ein interessantes Bild: Während das Investment im Structured Solutions Resource Income Fonds nur langsam zurückgeht, entwickelt sich das Aktieninvestment im Commodity Capital Global Mining Fonds – unterstützt durch die kontinuierlichen Sparraten – nach einer anfänglichen Schwächephase sehr erfreulich.
Das Gesamtergebnis hätte in den vergangenen drei Jahren eine durchschnittliche Wertentwicklung von 23,70 % p.a. erzielt – nach Kosten einschließlich des üblichen Ausgabeaufschlages. Bemerkenswert dabei ist, dass rund zwei Drittel des Anfangsinvestments zunächst in einem überwiegend anleiheorientierten Fonds investiert waren und lediglich ein Drittel direkt in Aktien.
Auf Basis der vergangenen drei Jahre hätte die kombinierte Strategie – nach Kosten einschließlich des regulären Ausgabeaufschlags – eine durchschnittliche Wertentwicklung von 23,70 % p.a. erzielt.
Bemerkenswert ist dabei weniger allein die Rendite als vielmehr deren Ausgangspunkt: Rund zwei Drittel des ursprünglichen Anlagevolumens waren zunächst in einem überwiegend anleiheorientierten Fonds investiert, lediglich ein Drittel entfiel unmittelbar auf Aktien. Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass eine vorsichtige Portfoliostruktur keineswegs im Widerspruch zu attraktiven langfristigen Renditechancen stehen muss.
Beratung bedeutet, Entscheidungsbarrieren abzubauen
Die moderne Anlageberatung bewegt sich zunehmend an der Schnittstelle zwischen Kapitalmarkttheorie und Verhaltensökonomie. Kunden benötigen heute nicht ausschließlich überzeugende Investmentargumente, sondern vor allem Anlagestrategien, die ihren individuellen Präferenzen und ihrem Sicherheitsbedürfnis Rechnung tragen.
Gerade strukturierte Einstiegsmodelle können dabei helfen, emotionale Hürden abzubauen, ohne langfristige Renditeziele aus den Augen zu verlieren. Die Kombination aus dem Structured Solutions Resource Income Fonds und dem Commodity Capital Global Mining Fonds illustriert diesen Ansatz beispielhaft: Sie verbindet eine defensiv geprägte Ausgangsposition mit einem systematischen Aufbau einer Aktienallokation und schafft so einen nachvollziehbaren Weg in einen langfristig aussichtsreichen Markt.
Für Berater eröffnet sich damit die Möglichkeit, Anleger dort abzuholen, wo sie sich tatsächlich befinden – nicht bei ihrer theoretischen Risikobereitschaft, sondern bei ihrem realen Entscheidungsverhalten. Gerade in einem Marktumfeld, das von Unsicherheit und erhöhter Volatilität geprägt ist, kann dieser Ansatz den entscheidenden Unterschied zwischen vertagter Entscheidung und erfolgreicher Vermögensanlage ausmachen.