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Managerkommentare

Commodity Capital Global Mining Fund

CHF (P): ISIN: LU0901047646; WKN: A1J9GP
EUR (P): ISIN: LU0459291166; WKN: A0YDDD

Der Berichtsmonat Februar war geprägt von einem Thema - dem Coronavirus. Nachdem die Märkte und insbesondere auch die Rohstoffmärkte noch positiv in das Jahr 2000 starten konnten, wurden sämtliche Gewinne innerhalb einer Woche wieder abgegeben. Der Goldpreis konnte zunächst noch neue Höchststände erreichen und von der steigenden Unsicherheit an den Märkten profitieren, fiel dann allerdings ebenfalls noch dem finalen Ausverkauf zum Opfer und verlor in der letzten Handelswoche 3,6%. Hauptgrund waren hier in erster Linie Margincalls, welche dazu führten, dass Investoren verkaufen mussten und was bot sich hier besser an als Gold und Goldminen, welche sich noch positiv entwickelten. Wir sehen die aktuelle Situation recht entspannt und vergleichen sie mit den Panikverkäufen rund um SARS in 2002 oder der Schweinegrippe 2009. In beiden Fällen kam es nach der ersten Panik zu einer deutlichen Erholung und die Aktienmärkte notierten 12 Monate später 20% bzw. 35% höher. Wir sehen die aktuelle Situation als herausragende Chance unsere relativ hohe Cashposition abzubauen. Es ist schwer sich gegen schwarze Schwäne abzusichern, allerdings ermöglicht eine hohe Cashposition das Ausnutzen dieser speziellen Gelegenheiten und wir erwarteten, dass insbesondere die Edelmetalle von der gestiegenen Unsicherheit und weiteren Lockerungen der Geldpolitik profitieren werden.

WMP I Resource Income Fund
WKN: A2AT4F ISIN: LU1510784512

Der Teilfonds befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren für die Übertragungung / Migration in den Umbrella des Structured Solutions SICAV. Sofern diese Migration von der CSSF genehmigt wird, sollten Anleger kurz nach Abschluss der Übertragung auf die neue NAV-Berechnung zugreifen können.

Structured Solutions Next Generation Resources Fund
WKN: HAFX4V ISIN: LU0470205575

Der Lithiumsektor konnte sich im Berichtsmonat dem Coronavirus letzten Endes leider nicht entziehen und die allgemeine Panik an den Märkten sorgte auch bei den Lithiumunternehmen für einen Abverkauf. Insbesondere die Auswirkungen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft und die Drosselung des Güterverkehrs waren die bestimmenden Faktoren. Wir sehen die Abwärtsbewegungen und Panikverkäufe eher kurz- und mittelfristiger Natur und sehen keine Trendwende hinsichtlich der E-Mobilität. Die Auswirkungen des Virus werden sicherlich in den kommenden beiden Quartalen zu spüren sein, sollten aber einen relativ geringen Einfluss auf die Käufe von Elektroautos haben. Dies wurde uns auch auf der weltgrüßten Rohstoffkonferenz erneut bestätigt. Der Lithiumpreis sollte hierbei einen langfristigen Boden gefunden haben und es bedarf erst höherer Preise über einen längeren Zeitraum um die großen Produzenten neue Projekte zu erschließen. Die weiterhin zweistellig wachsende Nachfrage nach Lithium wird in den kommenden Jahren zu einem massiven Nachfrageüberschuss führen und wir erwarten bereits in diesem Jahr den im Rohstoffbereich so typischen A-ha Effekt, wenn festgestellt wird, dass die Nachfrage bereits mittelfristig nicht mehr bedient werden kann. Wir haben derzeit nicht zuletzt aufgrund weiterer Mittelzuflüsse eine relativ hohe Cashquote von knapp 30% und schwarze Schwäne wie die Panik aufgrund des Coronavirus als gute Gelegenheit nachzukaufen.