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Managerkommentare

Commodity Capital Global Mining Fund

CHF (P): ISIN: LU0901047646; WKN: A1J9GP
EUR (P): ISIN: LU0459291166; WKN: A0YDDD

Der Berichtsmonat Oktober war in erster Linie von der Unsicherheit im Vorfeld der Wahl des kommenden amerikanischen Präsidenten geprägt. Der Commodity Capital Global Mining Fund gab im Berichtsmonat 6,4% nach und liegt damit seit Jahresbeginn 47,1% im Plus. Wir erwarten mit Beendigung der Wahl in Amerika eine Rückkehr zu den Fundamentaldaten. Die Rohstoffpreise sehen wir ohnehin unabhängig vom Ausgang der Wahl vor weiter ansteigenden Preisen, da das Gelddrucken unabhängig für die Politik derzeit alternativlos erscheint. Einer der Hauptantriebsfaktoren für steigende Edelmetallpreise bleibt damit auch auf Sicht der kommenden Jahre erhalten. Unabhängig vom Makrobild, bestätigen auch die bereits veröffentlichten Quartalszahlen der Produzenten ein erhebliches Potential. Durch die Bank konnten die Analystenschätzungen deutlich übertroffen werden und sowohl höhere Cash Flows als auch Dividendenerhöhungen verkündet werden. Ein gutes Beispiel ist das ehemalige kanadische Sorgenkind Agnico Eagle. Einst Darling der Branche hatte man in den vergangenen Jahren mit hohen Kosten und Verfehlungen der selbstgesteckten Ziele zu kämpfen. Im gerade abgelaufenen Quartal verkündete das Schwergewicht einen freien Cash Flow (FCF) von 267 Mio CAD (Q3. 2019 96,6 Mio. CAD) erwirtschaftet. Diese massive Ausweitung des FCF veranlasste die Gesellschaft dazu die Dividende um 75% (!) zu erhöhen und macht Agnico mit einer Dividendenrendite von 1,7% nun auch für Fonds außerhalb des Rohstoffsektors zu einer interessanten Portfoliobeimischung. Wir sehen dies als einen der Hauptfaktoren für steigende Kurse. Die Produzenten konnten ihre Gewinne in den vergangenen Quartalen kontinuierlich steigern und verdienen aktuell besser als je in der Geschichte für Minenunternehmen. Die Schätzungen der Analysten dürften auch in den kommenden Quartalen weiterhin übertroffen werden und wir erwarten weitere Dividendenerhöhungen und die Ankündigung von Aktienrückkaufprogrammen. Die fundamentalen Aussichten für Edelmetallunternehmen waren in den letzten Jahrzehnten nie besser und die Unternehmen haben weiterhin erhebliches Aufholpotential.

WMP I Resource Income Fund
WKN: A2AT4F ISIN: LU1510784512

Der Teilfonds befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren für die Übertragungung / Migration in den Umbrella des Structured Solutions SICAV. Sofern diese Migration von der CSSF genehmigt wird, sollten Anleger kurz nach Abschluss der Übertragung auf die neue NAV-Berechnung zugreifen können.

Structured Solutions Next Generation Resources Fund
WKN: HAFX4V ISIN: LU0470205575

Der Structured Solutions Next Generations Fund zeigte sich von den US-Wahlen unbeeindruckt und legte weitere 4,92% auf Monatsbasis zu. Auf Jahressicht liegt der Fonds damit um 74,54% im Plus und dies, obwohl der Lithiumsektor unter Anlegern weiterhin ein Schattendasein führt. Wir haben in der vergangenen Woche die in diesem Jahr virtuell durchgeführte Lithiumkonferenz besucht und unsere beiden Haupterkenntnisse sind: Erstens: Es nahmen außer uns keine weiteren Investoren an der Konferenz teil, was einmal mehr zeigt, wie wenig Beachtung dem Sektor immer noch geschenkt wird. Zweitens: Waren die Fragezeichen der Unternehmen hinsichtlich der Versorgung der Wirtschaft mit Lithium, Mangan und insbesondere auch batteriefähigem Nickel nicht zu übersehen. Die Investitionen sind weltweit auf ein Minimum geschrumpft und trotz des zu erwartenden exponentiellen Nachfrageanstiegs ist derzeit kaum ein Unternehmen gewillt die nötigen Ausgaben für den Ausbau der Produktion zu investieren. Das Damoklesschwert eines massiven Angebotsdefizits bei Lithium und Nickel ist derzeit sehr real und es wird innerhalb des Sektors erwartet, dass die Automobilhersteller in näherer Zukunft in die physische Versorgung ihrer Batterieproduktion investieren müssen und dies auch werden. Wir sehen den Sektor unabhängig von einem Sieg des Demokraten Joe Biden als aussichtsreich an. Ein Sieg der Demokraten dürfte allerdings noch mehr Druck auf einen schnellen Umstieg zur Elektromobilität in Amerika ausüben und es ist schwer vorstellbar, dass die im Raum stehenden Ziel auch nur annähernd erreichbar sind vor dem Hintergrund der viel zu geringen Investitionen in den Rohstoffsektor in den vergangenen Jahren.